Deshalb stehen die Fahrzeuge hier vollgetankt in der Halle, deshalb liegen Feldbetten und Notstrom griffbereit. Ein paar Meter weiter diskutieren politische Gäste mit ehrenamtlichen Einsatzkräften. Über Hochwasser, Blackout, Evakuierung. Über Technik, die funktioniert, und über Technik, die längst ausgetauscht gehört.
Zweite Station der DRK-Sommerreise, heute beim DRK-Kreisverband Ludwigslust.
Die Menschen, die hier erklären, wie eine Betreuungsreserve anläuft, machen das nach Feierabend. Sie prüfen Aggregate, während andere grillen. Sie fahren los, wenn andere zurückkommen. Genau darauf verlässt sich Mecklenburg-Vorpommern im Ernstfall.
Seit dem 1. Juli gilt ein neues Landeskatastrophenschutzgesetz. Es ordnet Warnung, Führung und Vorsorge neu und stärkt das Ehrenamt. Ein gutes Zeichen. Jetzt zählt, was daraus vor Ort wird.
Wir hören gute Fragen an diesem Nachmittag. Jetzt freuen wir uns auf gute Antworten: verlässliche Finanzierung, moderne Ausstattung, Rückenwind fürs Ehrenamt. Zur nächsten Station laden wir gern wieder ein. Am liebsten mit konkreten Zusagen im Gepäck.
