Von der Ostsee bis zur Seenplatte: Drei Tage lang folgte Hermann Gröhe dem roten Faden, der unser Land zusammenhält.
Seit November 2025 führt der frühere Bundesgesundheitsminister das Deutsche Rote Kreuz. Bei uns tauschte er das Rednerpult gegen die Rettungsweste. Vor Warnemünde fuhr er mit der Wasserwacht hinaus, die jeden Sommer über die Badegäste an der Ostsee wacht. In den Rostocker Werkstätten und Wohngruppen erlebte er Teilhabe zum Anfassen: Arbeit mit Sinn, ein Zuhause mit Halt. Im Betreuungs- und Logistikzentrum stand er zwischen Einsatzfahrzeugen und Material für den Ernstfall.
In Neustrelitz schloss sich der Kreis. Die Luftrettung hebt ab, wenn Minuten zählen. Das Hospiz schenkt Zeit, wenn kaum noch welche bleibt. Und im DRK-Krankenhaus schlägt das Herz der medizinischen Versorgung für eine ganze Region. Rettung, Heilung und Abschied liegen hier Tür an Tür.
An seiner Seite: Präsidium, Vorstand, Mitarbeitende und Ehrenamtliche. Sie knüpfen das Netz, das in einem Flächenland mit weiten Wegen Menschen auffängt.
„Die Reise war eine Reise voller Vielfalt. Die wunderbaren Menschen der Wasserwacht habe ich nicht nur kennengelernt, ich war mit ihnen im Boot unterwegs. Ob in den Werkstätten, im Hospiz, in der Altenpflege oder im Katastrophenschutz: Überall habe ich gesehen, wie es gelingt, Menschen für das Rote Kreuz zu begeistern,“ so Herrmann Gröhe.
Danke für Ihren Besuch, Herr Gröhe, und für jedes Gespräch auf Augenhöhe. Unsere Leute haben es gespürt: Hier kam einer, der zuhört.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen.
