Geschminkte Wunden, echte Retter: Heute üben DRK und Unimedizin Rostock im großen Stil.
Ostseestadion Rostock. Das Szenario: ein Konzert unter freiem Himmel, 30.000 Menschen auf den Rängen.
Im Stadionumfeld stürzt eine Drohne ab. Rauch, Unruhe, Gedränge. Innerhalb weniger Minuten brauchen 70 Menschen Hilfe.
Jetzt beginnt eine Staffel mit rund 400 Beteiligten. Die Medical Task Force des DRK baut einen Behandlungsplatz auf, während die ersten Verletzten schon eintreffen.
Sichten, versorgen, Transporte entscheiden. In der Universitätsmedizin Rostock läuft der Krankenhausalarm an: Personal rückt nach, Ärzte und Pflegekräfte sichten erneut und verteilen die Patienten auf Stationen und OP-Säle.
Der Staffelstab ist ein Mensch. Er wechselt vom Zelt in den Rettungswagen und vom Rettungswagen in die Klinik. An genau dieser Übergabe entscheidet sich, wie schnell jemand die richtige Hilfe bekommt. In dieser Größe proben wir sie zum ersten Mal gemeinsam im Land.
Warum? Weil sich die Bedrohungslage verändert hat. Und der Bevölkerungsschutz sich darauf einstellt.
Die Patientendaten sind erfunden. Alles andere ist echt: die Fahrzeuge, das Material und die Menschen. Ehrenamtliche des DRK aus ganz Mecklenburg-Vorpommern und das Team der Universitätsmedizin.
Zwei Häuser, ein Team. Top!
Wir spielen uns ein, damit im Ernstfall jeder Wechsel sitzt.
